Manchmal kann das Leben ganz schön Achterbahn mit einem fahren, oder wir mit dem Leben?
Da stürzen aus scheinbar unerklärlichen Gründen Fundamente ein, freier Fall ist angesagt...ohne Netz und doppeltem Boden.
Es bleiben Trümmerfelder liegen, über die man kaum hinauszuschauen vermag, es vielleicht auch gar nicht will, aus Angst vor dem was man sieht...
Nichts ist mehr so wie es war, von einem Moment zum Nächsten.
Ein Erdbeben der Seele, mit Wellen tief ins Mark schneidend.
Die Luft wird dünn, staubig, das Atmen fällt schwer.
Die Augen brennen...Hustenreiz... und um einen herum alles dunkel und beklemmend still, totenstill...
In solchen Momenten ist es einfach nur schön zu erfahren, daß da Menschen sind, die ohne lange zu fragen in die Trümmer steigen,
anpacken und die schwersten Brocken beiseite schaffen.
Die sich Zeit nehmen...
und dem *Verschütteten* Zeit lassen...
Die einfach da sind... Zuhören...
Mitweinen, Mitlachen...
Da spielen Entfernungen plötzlich keine Rolle mehr...
Ich möchte meinen beiden *Trümmerfrauen* einfach Danke sagen.
Nix weiter.
Nur Danke...
Dieses eine Wort mag so ganz alleine etwas schäbig aussehen, und doch ist mit diesem einzigen Wort alles ausgedrückt.
Ich wünsche niemanden ein solches Erdbeben, keinem dieses Chaos...
aber wenn es dennoch mal kommen sollte, dann wünsche ich euch solche Freunde wie ich sie haben darf. *Trümmerfrauen* eben...